Akwaaba! Oder auch willkommen bei den Reiseerfahrungen auf dem "schwarzen" Kontinent.
Nun ist die erste Woche meines Trips bereits verstrichen und es ist an der Zeit einen kurzen Zwischenbericht meiner Erlebnisse bis dato abzuliefern.
Die ersten Tage in Abuja, Nigeria waren sehr intensiv und es war einfach toll, die Gelegenheit zu bekommen viel Zeit mit Felix und Britta zu haben.
Abuja als Hauptstadts Nigerias ist zwar kein landestypisches Beispiel des Staats (mehr eine Planstadt auf dem Reissbrett), dennoch eine gute Hinfuehrung in afrikanische Gegebenheiten.
Der Flug und die Einreise funktionierten ohne groessere Probleme und als mich Felix in die Arme schloss am Flughafen, war ich doch ganz beruhigt.
Die Menschen, die ich in den kommenden Tagen dort kennenlernen durfte, waren ueberaus freundlich (egal ob schwarz oder weiss). Am Sportfest in Brittas Schule wurde ich sehr herzlich begruesst und wirkte gleich mal als Jurymitglied fuer die Kids mit.
Generell gibt es keinen Tourismus in Abuja und ich hoerte oftmals, dass ich die erste Holiday-Makerin im Lande bin.
Auf der Houseparty bei Henkel-Hansens am Samstag lernte ich das soziale Umfeld der beiden kennen: bei den Nigerianer wie auch bei den Expats waren super interessante Leute dabei und ich hatte viel Spass.
Als ich mit Thomas, dem Kollegen von Felix, auf dem Mogadishu Fischmarkt war, konnte ich auch den authentischen Geruch Nigerias schnuppern. Es war super schoen zu erleben, wie der Lebensalltag im Land ablaeuft. Die coolen Fotos dazu kann ich leider gerade keine uploaden, da das Inet hier way to slow ist.
Somit fiel der Abschied Anfang der Woche recht schwer und ich machte mich etwas schweren Herzens auf den Weg nach Ghana.
Da Nigeria den Africa Cup gewonnen hatte und die Nationalelf in Abuja ankam als ich abfliegen wollte, wurde kurzerhand der Airport gesperrt. Geradeso konnte ich meine Maschine nach Accra, der Hauptstadt Ghanas, erwischen. That's Africa. In vielen Situationen muss man eine ordentliche Portion Gedud mitbringen. Mal zwei Stunden aufs Essen warten, staendige Stromausfaelle und ueberhaupt, dass Dinge nicht funktionieren, wie man sich das so vorstellt, gehoert einfach dazu. Ist eine ausgezeichnete Uebung Geduld zu ueben und sich auf den Groove hier einzustellen.
Als ich in Accra landete, war der versprochene Airport Transfer nicht da. Ich schlug mich also irgendwie zum Hostel durch. Ohne Strom war der Ort ziemlich lausig und am naechsten Tag zog ich in ein Privatroom ueber einen Kontakt aus Abuja um. Dort wohnen ueberwiegend GEZ Mitarbeiter und ich verbrachte die kommenden zwei Abende mit ihnen. Tagsueber ging ich auf Entdeckungsreise der Stadt. Viele Maerkte, Verkehrschaos und die Hitze kennzeichnen das Zentrum. Aber das Leben, welches sich auf den Strassen abspielt, ist toll zu erleben und die Offenheit und Freundlichkeit der Ghanaer macht wirklich Spass. Zudem vermittelt das Land das Gefuehl von Sicherheit und man kann auch ab der Hauptstrassen zu jeder Zeit sich sicher und frei bewegen.
Gestern bin ich dann in den Norden geflogen und sitze gerade in Tamale in einem Cybercafe. In zwei Stunden geht mein Bus nach Mole, dem bekanntesten Nationalpark Ghanas. Ich hoffe, dort die Bekanntschaft zu einigen Elefanten zu machen.
Ich sende die allerherzlichsten Gruesse aus dem 36 Grad warmen Tamale an Euch.
Alles Liebe,
Isabell

2 Kommentare:
Danke für die zweite Hälfte deines Berichts, Süße (die erste war ja nichts Neues) - immer gerne mehr davon.
Grüß die Elefanten! Drücker, B.
Schniese goes to Africa...wie schön! Lese deine Beichte ja immer gerne!
Wünsche dir noch ne weitere gute Reise...bei uns gehts ja auch übermorgen los...v
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