Wieder in Tamale zurück wurde ich mit einer Deutschen zu einem Abendessen von zwei Ghanaern eingeladen. Sehr nett. Überhaupt wird Gastfreundschaft und besonders Hilfsbereitschaft hier ganz groß geschrieben. So holte mich ein Typ, den ich im Reisebüro kennenlernte, am nächsten Morgen vom Hostel ab und nahm mich mit zum Flughafen. Die Freundlichkeit geht besonders von Männern aus, in weißen Frauen sehen die Ghanaerinnen eher Konkurrenz. Man wird tatsächlich von Männern circa 100 Mal am Tag angesprochen, wie man heißt, ob man seine Telefonnummer hergibt und man sie mit als Ehemann nach Deutschland nimmt. Bin schon am überlegen ;-). Wieder in Accra, mit dem Taxi ab zur Busstation, um mit dem Expressbus nach Takoradi zu starten. Von dort aus weiter mit dem Tro-Tro, dem Public Transport in Form von Minibussen, ab nach Axim. Als mich das Taxi im Ankobra Beach Resort absetzt, waren 12 Std vergangen, ich hatte mindestens 3 Liter geschwitzt (circa durchschnittlich 34 Grad) und war im Paradies angekommen. Das Hotel wird von einem Pärchen aus Erding geführt und mal wieder konnte man sich über deutsche Sauberkeit und Liebe zum Detail freuen.
Die nächsten Tage war ich so faul und bin in einen Büchern versunken. Die Abende verbrachte ich mit einer bunt durchgemischten Truppe aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und Ärzten, die in der Erforschung der Böden und Rohstoffförderung Ghanas arbeiten.

Im Moment sitze ich Busua Beach: ein kleines Fischerdörfchen in dem ziemlich viele Volontäre rumhängen. Überhaupt sind bestimmt 80% der Touris Freiwillige, die hier eine Weile in sozialen Projekten arbeiten. War heute morgen im Yoga, jetzt gabs Omelett, Kaffee & frischen Osaft. Nachher wird Wellengeritten. Ihr seht schon; ein ziemlich beschwerlicher Alltag. Ich hoffe, Euch geht es so gut wie mir. Habt ein schönes Wochenende. Herzlichst, Isabell
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