Sonntag, Mai 17, 2009

von Salta nach Kolumbien...

Primero un aviso: el unico razon porque no escribo en español es que me parece que no hay nadie k lo lee en Castellano. Si no es así, avisenme y doy informaciones multilinguales.

Huch, da ist aber schon wieder so einiges passiert seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Nachdem ich mit schwerem Herzen mein liebgewonnenes Argentinien verlasssen musste, fuhren wir mit dem Bus nach San Perdo de Atacama und begaben uns somit wieder auf chilenisches Staatsgebiet. San Pedro ist eine Oase auf 2.400 m und liegt am Rande der Atacama Wueste, die durch extreme Trockenheit gepraegt ist. Von dort aus besuchten wird das Valle de la Luna (das Tal des Mondes, wo die NASA sogar Test durchfuehrt da die Erdoberflaeche der Mondlandschaft wohl sehr aehnlich sein soll).
Am naechsten Tag ging es dann frueh morgens los auf einen 4 Tagestrip in die bolivianische Uyuni Wueste: im Jeep begaben wir uns auf eine
Tour durch spektakuläre Wüstenlandschaften in den Altiplano des bolivianischen Südwestens und besuchten unzaehlige Geysirfelder, Lagunen und heisse Quellen, die am Fusse beeindruckender Vulkane lagen.
Unsere Gruppe bestand es ganz vielen netten Leuten, besonders 2 Chilenen mit denen wir jede Menge Spass hatten. In Uyuni hatten dann die Vera und ich die ersten Begegnungen mit Bolivien: eigentlich wollten wir einen Kaffee in einer Bar trinken, gab es aber nicht, nur Kaltgetraenke, deshalb ne Coke Zero bestellen wollen, gab es auch nicht, nun ja, dann halt ne normale Cola, aber bitte nur eine, weil wir ja eigentlich nen Kaffee trinken wollten. Letztendlich war es mir aber dann nicht mehr erlaubt von dieser beruehten Bar die Toilette zu benutzten, da wir ja auch nur ein Getraek bestellt hatten und Vera schon den Service ausgenuzt hatte. Sehr strange! Leider hat sich die Erfahrung, dass die Bolivianer sehr verschlossen sind weiter bestaettigt und die kulturellen Unterschied waren und bleiben fuer mich unueberbrueckbar. In den fast 2 Wochen Bolivien habe ich keinen einzigen Bolivianer kennengelernt. Von Uyuni fuhren wir weiter mit dem Nachtbus nach La Paz: ja ich weiss, man koennte meinen wir waeren verrueckt. Uns wurde stark davon abgeraten ueber Nachtbus zu waehlen, aber: no risk no fun. Leider war es nicht so fun, da unser fenster nicht zu schliessen war und wir voellig fertig in La Paz ankamen. Schon in der Uyuni und auch in La Paz macht uns die Hoehe ordentlich zu schaffen und schon nach ein paar Stufen ist man voellig ausser Atem und fuehlt sich wie eine alte Omi.
La Paz ist eine riesige Stadt, die auf 3600 m liegt und sich in einem Talkessel befindet.
Die naechsten drei Tage erkundeten wir die Stadt mit ihren vielen Maekten und verwinkelten Gassen: ziemlich chaotisch kann ich da nur sagen! Am vierten Tag begaben wir uns dann auf einen Tagestrip zur Deathroad: die „Gefährlichsten Straße der Welt“ um dort mit Downhill-Raedern die 70 km lange Strasse (die heute fuer LKWs zum Glueck gesperrt ist) runterzupesen.
Wir hatten coole "Rocky Montain" Raeder und auch sonst war das Equiment echt sehr gut, es macht richtig viel Spass den Berg runterzuheitzen. Danach wurden wir in ein Hostel kutschiert, wo es nach einem Bad in Pool lecka Buffet gab. Ein richtig cooler Tag!
Nach LaPaz machten wir uns dann auf zum Titikakasee und verbrachten einige Tage dort. Meine liebe Vera hatte leider ziemlich Zahnschmerzen, dennoch besuchten wir die Isla del Sol und konnten die schoene Umgebung geniessen. Als naechster Stop stand dann Cuzco in Peru an. Die Stadt erinnerte mich ziemlich an Salamanca mit vielen schoenen alten Gebaeude und Party kann man auch gut machen ;) Dies war auch der Ausgangspunkt fuer unseren Trip zu Macchu Picchu. Wir entschlossen uns eine 4 Tagestour durch den Jungel zu buchen. Dies beinhaltete den ersten Tag Radeln, dann 2 Tage hikken und am 4 Tage der Besuch am Macchu Pichu, der definitiv den Hoehepunkt des Trip darstellt. Sehr sehr beeindruckend!!

Weiter ging es dann nach Lima, wo wir bei Danitza, eine Freundin aus Salamanca, wohnen konnten. Eine weitere Grossstadt, die aber durch relativ viel Nebel meist ziemlich dunstig in dieser Jahreszeit ist. So jetzt hatten wir erstmal genug von Kaelte--> ab ans Meer: so blieben wir einige Tage in Mancora, an der peruanischen Pazifikkueste. Viel Fisch essen, Chillen, baden, Sonne geniessen und nixxxx tun.

Dann ging es auch schon weiter nach Ecuador: als erstes machten wir Halt in Guayaquil, wo wir Nelly trafen, bei der ich 2001 ein Praktikum in einer deutschen Schule gemacht hatte. War wirklich nett die bekannten Gesichter mal wieder zu sehen und das Treffen war total herzlich. Nach einem Tag in Salinas nisteten wir uns fuer 8 Tage in Montañita ein um cool Surfen zu lernen. Is aber ganz schoen schwer und wir muss auch einige Opfer bringen: aufgeschuerfte Kniee und ich wurde gleich 2 Tage hintereinander vom Killer-Mantarochen angegriffen. Das wuensch ich keinem: der Schlag mit seinem Schwanz an meinem Fuss hat gebrannt wie Hoelle. Naja, lebe ja noch und was einen nicht umbringt macht einen haerter.

In Quito erwartete uns dann schon Carolina, die ich in Brasilien kennengelernt hatte. Konnten bei ihrer Mama schlafen und meine Vorurteile, die ich vom letzten Mal Quito hatte, wurden weggeblasen. Die Stadt hat mir super gefallen.. wunderschoen!!

Danach beschlossen wir nach Kolumbien zu fliegen nachdem wir so einige Gruselgeschichten von Busfahrten gehoert hatten. Mit einem Stopp-over in Panama erreichten wir dann an der Karibikkueste Cartagena, eine tolle Stadt mit ganz vielen alten Kirchen und einer steinernen Stadtmauer. Ein paar Tage dort und schon ging der Ausflug weiter nach Taganga, da ich dort unbedingt einen Open Water Tauchschein machen wollte. Mit 2 anderen Deutschen erklaerte uns dann Gerd, der Tauchlehrer, erstmal alles im Pool bevor es ins Meer ging. Superrrrrrrspaasssiiigg, macht riesenfetz abzutauchen!!

Dann noch einen schoenen Tag im Tayrona Nationalpark verbracht, um wieder von Cartagena morgen frueh mit einem Segelschiff nach Panama ueberzusetzten. Dauert 5 Tage und wir machen einen 3 Tagesstopp auf den San Blas Inseln, man sagt es waere das Paradies. Ob dem so ist werde ich in Baelde berichten koennen.
Alles Liebe vom Seepferdchen Isabell

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hatte nur Zeit die Fotos anzusehen, aber eines steht fest: Ihr seid definitv die größten Ratten auf Gottes Erdboden :-) - aber es sei euch vergönnt ;-). Schmatz B.