Sonntag, Mai 17, 2009

von Salta nach Kolumbien...

Primero un aviso: el unico razon porque no escribo en español es que me parece que no hay nadie k lo lee en Castellano. Si no es así, avisenme y doy informaciones multilinguales.

Huch, da ist aber schon wieder so einiges passiert seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Nachdem ich mit schwerem Herzen mein liebgewonnenes Argentinien verlasssen musste, fuhren wir mit dem Bus nach San Perdo de Atacama und begaben uns somit wieder auf chilenisches Staatsgebiet. San Pedro ist eine Oase auf 2.400 m und liegt am Rande der Atacama Wueste, die durch extreme Trockenheit gepraegt ist. Von dort aus besuchten wird das Valle de la Luna (das Tal des Mondes, wo die NASA sogar Test durchfuehrt da die Erdoberflaeche der Mondlandschaft wohl sehr aehnlich sein soll).
Am naechsten Tag ging es dann frueh morgens los auf einen 4 Tagestrip in die bolivianische Uyuni Wueste: im Jeep begaben wir uns auf eine
Tour durch spektakuläre Wüstenlandschaften in den Altiplano des bolivianischen Südwestens und besuchten unzaehlige Geysirfelder, Lagunen und heisse Quellen, die am Fusse beeindruckender Vulkane lagen.
Unsere Gruppe bestand es ganz vielen netten Leuten, besonders 2 Chilenen mit denen wir jede Menge Spass hatten. In Uyuni hatten dann die Vera und ich die ersten Begegnungen mit Bolivien: eigentlich wollten wir einen Kaffee in einer Bar trinken, gab es aber nicht, nur Kaltgetraenke, deshalb ne Coke Zero bestellen wollen, gab es auch nicht, nun ja, dann halt ne normale Cola, aber bitte nur eine, weil wir ja eigentlich nen Kaffee trinken wollten. Letztendlich war es mir aber dann nicht mehr erlaubt von dieser beruehten Bar die Toilette zu benutzten, da wir ja auch nur ein Getraek bestellt hatten und Vera schon den Service ausgenuzt hatte. Sehr strange! Leider hat sich die Erfahrung, dass die Bolivianer sehr verschlossen sind weiter bestaettigt und die kulturellen Unterschied waren und bleiben fuer mich unueberbrueckbar. In den fast 2 Wochen Bolivien habe ich keinen einzigen Bolivianer kennengelernt. Von Uyuni fuhren wir weiter mit dem Nachtbus nach La Paz: ja ich weiss, man koennte meinen wir waeren verrueckt. Uns wurde stark davon abgeraten ueber Nachtbus zu waehlen, aber: no risk no fun. Leider war es nicht so fun, da unser fenster nicht zu schliessen war und wir voellig fertig in La Paz ankamen. Schon in der Uyuni und auch in La Paz macht uns die Hoehe ordentlich zu schaffen und schon nach ein paar Stufen ist man voellig ausser Atem und fuehlt sich wie eine alte Omi.
La Paz ist eine riesige Stadt, die auf 3600 m liegt und sich in einem Talkessel befindet.
Die naechsten drei Tage erkundeten wir die Stadt mit ihren vielen Maekten und verwinkelten Gassen: ziemlich chaotisch kann ich da nur sagen! Am vierten Tag begaben wir uns dann auf einen Tagestrip zur Deathroad: die „Gefährlichsten Straße der Welt“ um dort mit Downhill-Raedern die 70 km lange Strasse (die heute fuer LKWs zum Glueck gesperrt ist) runterzupesen.
Wir hatten coole "Rocky Montain" Raeder und auch sonst war das Equiment echt sehr gut, es macht richtig viel Spass den Berg runterzuheitzen. Danach wurden wir in ein Hostel kutschiert, wo es nach einem Bad in Pool lecka Buffet gab. Ein richtig cooler Tag!
Nach LaPaz machten wir uns dann auf zum Titikakasee und verbrachten einige Tage dort. Meine liebe Vera hatte leider ziemlich Zahnschmerzen, dennoch besuchten wir die Isla del Sol und konnten die schoene Umgebung geniessen. Als naechster Stop stand dann Cuzco in Peru an. Die Stadt erinnerte mich ziemlich an Salamanca mit vielen schoenen alten Gebaeude und Party kann man auch gut machen ;) Dies war auch der Ausgangspunkt fuer unseren Trip zu Macchu Picchu. Wir entschlossen uns eine 4 Tagestour durch den Jungel zu buchen. Dies beinhaltete den ersten Tag Radeln, dann 2 Tage hikken und am 4 Tage der Besuch am Macchu Pichu, der definitiv den Hoehepunkt des Trip darstellt. Sehr sehr beeindruckend!!

Weiter ging es dann nach Lima, wo wir bei Danitza, eine Freundin aus Salamanca, wohnen konnten. Eine weitere Grossstadt, die aber durch relativ viel Nebel meist ziemlich dunstig in dieser Jahreszeit ist. So jetzt hatten wir erstmal genug von Kaelte--> ab ans Meer: so blieben wir einige Tage in Mancora, an der peruanischen Pazifikkueste. Viel Fisch essen, Chillen, baden, Sonne geniessen und nixxxx tun.

Dann ging es auch schon weiter nach Ecuador: als erstes machten wir Halt in Guayaquil, wo wir Nelly trafen, bei der ich 2001 ein Praktikum in einer deutschen Schule gemacht hatte. War wirklich nett die bekannten Gesichter mal wieder zu sehen und das Treffen war total herzlich. Nach einem Tag in Salinas nisteten wir uns fuer 8 Tage in Montañita ein um cool Surfen zu lernen. Is aber ganz schoen schwer und wir muss auch einige Opfer bringen: aufgeschuerfte Kniee und ich wurde gleich 2 Tage hintereinander vom Killer-Mantarochen angegriffen. Das wuensch ich keinem: der Schlag mit seinem Schwanz an meinem Fuss hat gebrannt wie Hoelle. Naja, lebe ja noch und was einen nicht umbringt macht einen haerter.

In Quito erwartete uns dann schon Carolina, die ich in Brasilien kennengelernt hatte. Konnten bei ihrer Mama schlafen und meine Vorurteile, die ich vom letzten Mal Quito hatte, wurden weggeblasen. Die Stadt hat mir super gefallen.. wunderschoen!!

Danach beschlossen wir nach Kolumbien zu fliegen nachdem wir so einige Gruselgeschichten von Busfahrten gehoert hatten. Mit einem Stopp-over in Panama erreichten wir dann an der Karibikkueste Cartagena, eine tolle Stadt mit ganz vielen alten Kirchen und einer steinernen Stadtmauer. Ein paar Tage dort und schon ging der Ausflug weiter nach Taganga, da ich dort unbedingt einen Open Water Tauchschein machen wollte. Mit 2 anderen Deutschen erklaerte uns dann Gerd, der Tauchlehrer, erstmal alles im Pool bevor es ins Meer ging. Superrrrrrrspaasssiiigg, macht riesenfetz abzutauchen!!

Dann noch einen schoenen Tag im Tayrona Nationalpark verbracht, um wieder von Cartagena morgen frueh mit einem Segelschiff nach Panama ueberzusetzten. Dauert 5 Tage und wir machen einen 3 Tagesstopp auf den San Blas Inseln, man sagt es waere das Paradies. Ob dem so ist werde ich in Baelde berichten koennen.
Alles Liebe vom Seepferdchen Isabell

URLAUB!!!!!!!!

ohne Kommentar....

Sonntag, April 26, 2009

Von Santiago nach Salta...


Ein herzliches Willkommen erwartet mich in Santiago, da ich bei einer chilenischen Freundin von Floris Schwester unterkommen durfte. Dani und Flavio (ihr Ehemann) wohnen in einem schicken Appartment in Las Condes, welches zu den besten Wohnviertel Santiagos gehoert. Am Tag meiner Ankunft besuchten wir einen Markt in einem Dominikanerkloster. Danach gings auf ins Bellavista Viertel zum Ceviche (peruanisches Fischgericht) verspeisen. Das Essen schmeckte zwar vorzueglich, doch in der folgenden Nacht musste ich bitter bezahlen: die folgenden 3 Tage verbrachte ich auf der Toilette und meine Lust Fisch zu essen hatte sich damit erstmal stark vermindert. Als dann am Dienstag drauf die Vera in Santiago ankam, ging es mir schon viel besser und das Stimmungsbarometer stieg steil an.
Zusammen erkundeten wir die Stadt und trafen auch Magda, eine Freundin, die ich aus Salamanca kannte. (auf dem Foto sieht man Magda (2. v.l.))
Santiago ist eine Riesenmetropole mit sehr, sehr vielen Hochhaeusern, dazwischen mischen sich huebsche alte Gebaeude, so dass dies eine bunte Mischung ergibt.
Wie es der Zufall wollte trafen wir Leo, den ich in Punta Arenas im Sueden kennengelernt hatte, in dieser 7 Mio. Einwohner Stadt auf der Strasse. Ich konnte es kaum glauben, als wir ihm in der Innenstadt in die Arme liefen. So verabredeten wir (Leo, Adolfo, ein Freund von Leo, Vera und ich: siehe Foto) uns, ein paar Tage gemeinsam Valparaiso unsicher zumachen.
Valparaiso hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein wenig heruntergekommen, aber super schoen: viele bunte Haeuser, die am Hang gebaut wurden, direkt am Meer, trendy Geschaefte und toll zum Ausgehen! (Leider auch etwas gefaehrlich) Mich erinnert die Stadt ziemlich an Lissabon.
Viña del Mar grenzt direkt an Valparaiso an und dort konnten wir dann auch mal unsere Zehen ins Meer stecken. Auf dem Foto sieht man im Vordergrund Valparaiso und im Hintergrund Viña.
Nach dem Wochenende am Meer wartete Mendoza auf uns, damit gings wieder auf nach Argentinien.
Mendoza ist beruehmt fuer seinen Wein und unternahmen wir dort eine Tour auf verschiedene Weingueter, um edele Tropfen zu probieren. Wir gondelten mit ausgeliehen Raedern von Station zu Stadion...
Am Tag drauf begaben wir uns nach Uspallata, um dort auf dem Ruecken der Pferde unser Glueck zu finden. Die Landschaft war einfach atemberaubend!











Und jetzt? Sind wir grad in Salta im Norden Argentinien nach einer 20 Stunden Bustour angekommen und werden uns erstmal bissl ausruhen , denn heute abend wird Veras Geburtstag ordentlich reingefeiert!
Wir schicken Euch die liebsten Gruesse, auf bald Isabell.

Montag, April 13, 2009

Ab ins Warme - Adios a la Patagonia!!

So, mal wieder ein Monat vergangen und so viel erlebt. Das letzte Mal als ich mich zu Wort meldete, befand ich mich noch einigermassen in warmen Gefilden, aber es sollte bald kaelter werden. 
Naechster Stopp meiner Reise war Bariloche, welches mich sehr an die Schweiz mit Blockholzhaeusern erinnerte. Die Ausfluege, die ich dort mit dem Radl und zu Fuss machte, waren einfach grossartig; es war toll ein bisschen im Gruenen zu sein und die Landschaft rund um Bariloche war traumhaft.

In Bariloche lernte ich dann auch Tobi aus Berlin kennen, der sich fuer die folgenden 2 Wochen als mein Reisecompañero herausstellen sollte. Naechster Halt war El Chaltén, ein kleines Oertchen, das am Fusse des Fitz Roy gelegen ist. Zwischen Bariloche (ok, wenn ich ehrlich bin waren wir noch in El Bolsón, man sagt es waere ein Hippidorf, wir fanden es gar nicht Hippi) und El Chaltén liegen 33 Stunden ungeteerte Strasse. Diese sagenumwobene Ruta 40, die schon Che Guevara mit seinem Motor bestritten hatte, kostete mich so einiges an meinem Sitzfleisch.
Etwas ermattet kamen wir dann bei stroemendem Regen an, mussten dann leider noch 1 Stunde warten bis das Hostel aufmacht und bereiteten uns fuer den Trip zur Laguna de los Tres (Aussichtspunkt auf den Fitz Roy) vor, der uns am naechsten Tag erwartete. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und die Aussicht auf das Bergmassiv war sehr eingeschraenkt. Dazu ging ein ungeheuerer Wind, es schneite und wir froren: trotzdem hatten wir jede Menge Spass und es war ein schoener Tag.

Auf dem Foto man Tobi (v.l.), mich, Flavia aus Córdoba, Arg., Lianne aus den Niederlanden und Laura aus Buenos Aires vor dem Eingangsschild zum Fitz Roy Nationalpark. 
Und da sich das Wetter auch ganz schnell mal aendern kann in Patagonien, hatten wir dann bei Abstieg doch wieder eine gute Sicht. 




Als naechste Haltestelle erwartete uns El Calafate, das aus Ausgangspunkt zur Besichtung des Perito Moreno Gletschers diente. So mieten Tobi, Flavia und ich uns ein Auto um im Morgengrauen (bessergesagt schon um 5 Uhr Morgens) in den 80 km entfernten Nationalpark mit dem riesigen Gletscher zum Sonnenaufgang zu gelangen. Aber es war auf alle Faelle die Muehe wert und wir erlebten ein spektakulaeres Erwachen des Tages.  
Mit dem Besuch des Perito Moreno neigte sich unsere Argentinienbesuch vorerst dem Ende zu und wir (immernoch Tobi und ich) naeherten uns der chilenischen Grenze. Wir beschlossen den beruehmten Parque Torres del Paine zu besuchen, obwohl es eigentlich schon Nebensaison ist, der Winter begonnen hat, somit kalt ist und viele Huetten schon zu hatten. Aber die Gelegenheit war zu guenstig und wer weiss, wann ich mich das naechste Mal ans Ende der Welt in Patagonien begebe. So mieteten Tobi, Angelika (ein Maedl aus Dublin) und ich uns ein Zelt, Schlafsaecke und einen Kocher und packen unsere Rucksaecke fuer einen 5 Tagestrip zu den Torres del Paine, um das "W" abzuwandern. Der erste Tag war ziemlich verregnet und wir liefen eigentlich die ganze Zeit im stroemenden Regen, bauten unser Zelt in der Naesse auf und waren dann heil froh uns ein bisschen in der Huette aufwaermen zu koennen. 
Am naechsten Tag sah es dann etwas besser aus und wir brachen auf in das "Valle frances". Nachdem jetzt im Winter nicht mehr viele Leute im Park waren, traf man abends auf den Campingplaetzen meist die gleichen Nasen und so verbrachten wir die Abende mit einem sehr lustigen Paerchen (Tash aus England und Oskar aus Barcelona) und Luis (auch aus Barcelona). Obwohl es sakrisch kalt war und wir wie die Hundlinge froren, war es stets echt lustig (nachdem uns ja allen kalt war- gemeinsam friert es sich geselliger). 















Die dritte Nacht campen wir am Refugio "los Cuernos", wo ich Leonardo kennenlernte, der dort arbeitete und den ich im Anschluss in Punta Arenas besuchte. Am Tag 4 ging es dann auf zum Aussichtspunkt um die Torres del Paine zu sehen. Das Wetter wurde immer besser und wir hatten strahlenden Sonnenschein (obwohl es nachts dadurch noch viel kaelter wurde) und somit saumaessiges Schwein mit dem Wetter. So konnten wir uns zu den Gluecklichen zaehlen, die die Torres del Paine nicht wolkenbehangen sehen konnten. 

Wir sind dann nochmal am naechsten Morgen zum Sonnenaufgang nochmal den letzten Aufstieg vom Camping aus machten, waren wir leider bissl zu spaet dran und konnten keinen Fetzen Sonne erhaschen. Aber gefruehstueckt haben wir da oben! 



Nach den Tagen im Park freuten wir uns alle auf ne ordentliche Dusche, ein gemuetliches Bett und ein grosses Steak (nach Unmengen von Fertigpasta, Oatmeal, Nuessen und Reis). 



Wie schon kurz erwaehnt, machte ich mich am kommenden Wochenende nach Punta Arenas auf. Dies liegt nochmals ca. 200 km weiter im Sueden und grenzt an Feuerland. Ich wollte dort unbedingt hin, um auf der Isla Magdalena eine riesige Pinguinkolonie zu erleben. Naja, letzendlich erfuhr ich, dass die Herrn im Frack schon in die Antarktis abgehauen sind, um dort ihre Babies zu bekommen, was solls! Leo, der aus Punta Arenas kommt, zeigte mir die ganze Stadt und das Wochenende war auch ohne Pinguine sehr nett.
Ich hatte mich schon die ganzen letzten Tage ungeheuer auf die Schifffahrt von Puerto Natales nach Puerto Montt gefreut: geplant waren 4 Naechte auf dem Navimag-Schiff, dass durch die patagonischen Fjorde an Gletschern vorbei faehrt, die ins Meer muenden. Als ich wieder nach dem Wochenende in Puerto Natales war, musste ich die traugrige Nachricht in Empfang nehmen, dass die Route aufgrund eines technischen Schadens in dieser Woche abgesagt werden musste. Shit!!! Luis, der Katalane den ich bei den Torres del Paine kennengelernt hatte, war in der selben Situation und so beschlossen wir den Bus nach Puerto Montt zu nehmen. Nach einer schlappen 32 Std. Busfahrt erreichten wir dann die Insel Chiloé, die nach Feuerland die zweitgroesste Insel Suedamerikas ist. 
Mit einem hollaendischen Paerchen erkundeten wir die folgenden 3 Tage die Insel, die voll von Holzkirchen, Mythen und Legenden ist. Eigentlich sagt man ueber dieses Fleckchen Erde, dass es dort immer regnet, aber wir hatten schon wieder Superglueck mit dem Wetter. So assen wir jede Menge Fische, inklusive ganze frische Austern...yummy! 

Der Besitzer des Hostels fuhr uns zwei Tage mit dem Auto ueber die Insel und wir lernten viele schoene und interessante Orte kennen. 








Nach 3 Tagen machte ich mich dann wieder auf die Reise, um in Santiago nach 2 Monaten Verena zu treffen. Wie es mir in dieser Megacity ergangen ist, warum man lieber kein Ceviche in Santiago essen sollte und Vieles mehr erfahrt Ihr das naechste Mal. Ich freue mich immernoch (!!!) ueber Post und hoffe, Ihr geniesst den Fruehlingsanfang in Deutschland. Un beso grande, bis bald 
la Isabell





Donnerstag, März 12, 2009

Saludos desde Argentina

Che amigos,
es ist ungefaehr 2 Wochen her, dass ich das erste Mal in den Blog schrieb. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, werde erstmal meine ganzen Eindruecke wieder zusammen sammeln muessen. Ich schick einfach ganz viele Fotos mit, dann muss ich nicht so viel schreiben ;)

Wie schon vorhergesagt, machte ich mich von Curitiba in Richtung Florianopolis auf. Die Stadt liegt auf der Insel Santa Catharina und Anziehungspunkt vieler Brazilianer, aber auch Argentinier und Urlauber aus Uruguay, die dort ihre Ferien verbringen. Ich nistete mich im Tucano Hostel ein und lernte dort auch flugs nette Leute kennen. Der ueberwiegende Teil kam aus englischsprachigen Laender, also war ein Switch zum Englischen fuer die naechsten Tage angesagt.
Die Tage dort verginnen wie im Flug, Baden und Chillen war angesagt. Und natuerlich auch ein bisschen Party, ich war ja schliesslich in Brasilien!








Nach ein paar Tagen relaxen machte ich mich dann auf die Reise in mein zweites Land in Suedamerika. Ich nahm den Bus von Floripa ueber Porto Alegre nach Montevideo.
Die Busfahrt dauert so knappe 22 Std und ich erreicht leicht ermattet die Hauptstadt. Dort versuchte ich mein Glueck mit Couchsurfing (fuer die, denen das nichts sagt: in einem Inetforum kann man seine Couch Leuten zur Verfuegung stellen, die unterwegs sind und diese schlafen dann auf der Couch) Hier auf dem folgenden Foto sind meine Montevideo Hosts, die sehr lieb waren. Ich verbrachte 3 schoene Tage in Montevideo und Candela, der Hund, und ich machten so einige nette Stadtspaziergaenge.

In Uruguay gibt es mindenstens genausoviel Rindfleisch wie in Argentinien und so kam ich zu meinem ersten richtig fetten Steak. Yummy!!













nach 3 Tagen ging es dann weiter mit dem Bus nach Colonia de Sacramento, wo ich die Faehre nach Buenos Aires nahm.
In Buenos Aires angekommen suchte ich mir fuer die ersten zwei Naechte ein Hostel und begann die Stadt zu entdecken. Wenn man das ein oder andere Auge zukneift, koennte man sogar denken, man haelt sich in einer europaeischen Grossstadt auf: viele Gebaeude erinnerten mich an Paris. Na gut, es ist ein bisschen chaotischer zu und mit seinen 14 Mio. Einwohnern ist die Metropole auch ziemlich gross, gebe ich ja zu. Trotzdem hab ich mich bisschen in die Stadt verliebt. Die Argentinier sind sehr nett, so schenkte mir zum Beispiel der Taxifahrer seine LieblingsCD, damit ich seine Musik kennenlerne.
In den naechsten Tage gondelte ich durch die Stadt und entdecke viele schoene Ecken. Zum Bespiel den Friedhof Recoletta, den man hier zur Linken sieht. Abends traf ich wieder bekannte Gesichter, da sich quasi das gesamte Tucan Hostel aus Florianopolis zufaellig nach B.A. begeben hatte.




Auch der zweite Versuch mit Couchsurfing war der volle Erfolg und ich verbrachte 3 Naechte bei einem superlieben Paerchen. Auf dem Bild unten sieht man Lucia, ein Maedchen, das ich auf der Ihla Grande kennengelernt hatte. Sie lud mich spontan ein, eine Nacht bei ihrer Familie zu schlafen und wir hatten viel Spass zusammen.


Sonst hangelte ich mich in B.A. von einem Bekannten zum naechsten und es ist wundervoll, da man neben dem umsonst uebernachten immer ganz viele nette Leute aus der Stadt trifft.
So auch die letzte Nacht in Buenos Aires, bevor ich mich weiter aufmachte in den Sueden: Bei Gabo (Bild rechts: Isabell, Gabo, Caro, David), dem equatorianischen Filmemacher kochten wir vorgestern superlecker und ich hoffe, all die Menschen, bei denen ich schlafen durfte, besuchen mich auch mal in Muenchen.












Und mit dem Rad bin ich auch in Buenos Aires rumgecruist!!

Nach einer Woche machte ich mich dann auf nach San Martín de los Andes, wo ein Teil von Florians Family wohnt. Joaco, sein Cousin, holte mich gestern nach einer 23 stunden Busfahrt vom Busbahnhof ab und dann gab es gestern gleich Asado (fettes Fleisch BBQ).
Gleich geht es weiter: wir fahren an einen Strand am See. Das Klima hier ist viel kaelter, kein Wunder sind auch 1600 km weiter suedlich es B.A., also ist jetzt erstmal Finito mit Sommer fuer mich..hatte gestern abend schon mein Fleece an!
Nachdem es hier gerade auf den Winter zugeht, wuenschen ich meinen Lieben zuhause, dass sich dieser von dort bald verzieht und bei Euch der Fruehling Einzug erhaelt.

Ich freue mich sehr ueber Post und denke an zuhause!
Alles Liebe,
das Reisetier

El descripción en español sigue pronto, pero tengo k ir me ahora.

Dienstag, Februar 24, 2009

Bienvenida a America!

Hola zusammen,
nun zuerst mal: Herzlichen Dank fuer die Einladung in diesen Blog, Herr Schritti. Damit aendern sich auf jeden Fall 2 unschwer uebersehbare Tendenzen: 1. Reiseberichte ueber Asien und 2. die maennliche Sichtweise auf die Entdeckung eines fremden Landes.
So, jetzt aber ein paar Zeilen ueber meine ersten Entdeckungen des amerikanischen Subkontinentes in den letzten 10 Tagen.
Nachdem ich den 10,5 Std-Flug nach Rio de Janeiro gut ueberstanden hatte, lebte ich mich schnell im Mango Tree Hostel in Rio ein. Dort gab es vorwiegend Aussis und Englaender, die sich hier zu so vielen aufhalten, dass man denken koennte, es gaebe Gratisfluege ueber den Ozean. Also war erstmal Englischsprechen angesagt.
In Rio erkundete ich dann die Stadt, wobei der Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut wohl eines der Highlights darstellte.
Aber auch das Fussballspiel im Maracanã Stadium, da eines der groessten der Welt ist, war aufregend, da die Brasilianer bekanntlich sehr emotional sind. Als in der letzten Minute eines der Regionalteams ein Tor schoss, brodelte das Stadium nur so.
Der Februar als Monat des Karnevals ist in Braslien verdient natuerlich besonderer Aufmerksamkeit. So finden schon in den Tage vor dem eigentlich Karneval viele Blocos (Strassenparade) statt. Ob jung oder alt, es wird einen Wagen gefolgt, der Samba Beats spielt. Hat echt Spass gemacht, mitzulaufen, denn alle sind super drauf.

Nach vier Tagen Rio machte ich mich dann auf in Richtung Ilha Grande. Dies ist eine Insel ca. 2,5 Std. suedwestlich von Rio. Am Busbahnhof in Rio fragte ich zwei Jungs, ob sie kurz auf mein Gepaeck aufpassen koennten und so kamen wir ins Gespraech. Iván (Spanier) und Lucas (Brasilianer) leben beide in Madrid und wir verstanden uns gleich von Anfang an supi.

Obwohl ich in einen Hostel und die beiden im Hotel wohnten verbrachten wir viel Zeit miteinander...bis es mich niederstrecke. Ich bekam starke Halsschmerzen und merke wie das Fieber stieg und stieg. Als ich dann am darauffolgenden Tag im Bett von den meinen argentinischen Zimmergenossinnen in so schlechter Verfassung gefunden wurde, musste ich zum Doktor. So kam ich dann an den Tropf (mit mehr als 40 Grad Fieber) und bekam Antibiotika. Hat dann auch schnell gewirkt und mir ging es bald schon besser. Leider hatte dich aufgrund der Krankheit nicht die Gelegenheit viel vom Paradis zu sehen.
Auf dem Rueckweg auf Festland lud mich Lucas spontan ein, im Apartment seiner Mama in Sao Paulo zu bleiben und ich nahm die Einladung an. Also, ab nach Sao Paulo *bibber*... ich hatte doch so viel Schlechtes von der Stadt gehoert.

Just an diesem Abend war dann auch Karneval in Sao Paulo, was nach Rio den zweitgroessten Carneval-Umzug hat. Ich kanns immer noch nicht ganz glauben, was ich dann am Abend zu sehen bekam.
Fuer den schlappen Eintrittspreis von 50 Euro (!) sieht man 6 Sambaschule, die jeweils ca 1 Std Zeit haben fuer ihren Auftritt. Dies findet in einem sogenannten Sambadromo statt. aber hier ein paar Bilder:












Nachdem der Umzug zuende ist werden einfach alle Kostueme und aller Schick-Schnack weggeschmissen!! die spinnen die Brasilianer!!

Zu Sao Paulo ein paar Worte: ich habe noch nie eine sooo grosse Stadt gesehen. Die 18 Mio. Stadt hat extrem viele Hochhaeuser, sie nimmt einfach kein Ende. Und es ist gefaehlich, die Paulistas (Einwohner S.P.s) sind extrem vorsichtig, durch manche Stadtviertel konnten wir schlicht nicht fahren. Aber natuerlich gibt es auch schoene Ecken, besonders Stadtviertel abseits des Zentrum.


Hier noch ein Foto von der Familie, die ich in den letzen Tage sehr ins Herz geschlossen habe: v. l. Mariela (Schwaegerin von Lucas, Selena (Mama von Lucas), Iván (Lebensgefaehrte von Lucas) und Lucas.

Nun ja und jetzt bin ich in Curitiba, nachdem ich mich entschlossen habe, die Wasserfaelle von Iguazú auf die naechste Reise zu verschieben. die 18h Busfahrt graute mir zu sehr.
Der naechste Stop wird dann wohl Florianopolis sein, aber das weiss man erst wenn man ankommt.
Ich hoffe, es geht Euch so gut wie mir und ich freue mich natuerlich immer sehr von Euch zu hoeren. Im Facebook findet Ihr auch noch weitere Fotos, falls Interesse besteht. Abrazos fuertes und die liebesten Gruesse aus dem sonnig-warmen Brazil von Eurer Isabelita
Por lo menos unas lineas en español:
La llagada en Rio de Janerio en el Mango Tree Hostel era tranquilla, la cuidad es con tanto vida, me gustó mucho, pero un montón de turistas (como y :) ), la proxima parada fue Ilha Grande una isla presioca, pero no podiá aprovecharla mucho como tenía una infección en la garganta con fiebre mas de 40. (gracias de nuevo a las chicas argentinas que me cuidaron muchisimo) Encontré alla 2 chicos, Lucas e Iván, que me invitaron a acompañiarlos a Sao Paulo. Quedamos en el piso de la mama de Lucas, fuimos por la primera noche al Carneval...increible!! Me encantó! En general el tiempo en S.P. fue maravilloso porque me sentí como en la familia. Ya lo echo de menos a los chicos :)!!
La proxima parada será Florianopolis, pero no lo sé en detalle!
Un besote fuerte desde Brazil!! Isabelita