Dienstag, Februar 24, 2009

Bienvenida a America!

Hola zusammen,
nun zuerst mal: Herzlichen Dank fuer die Einladung in diesen Blog, Herr Schritti. Damit aendern sich auf jeden Fall 2 unschwer uebersehbare Tendenzen: 1. Reiseberichte ueber Asien und 2. die maennliche Sichtweise auf die Entdeckung eines fremden Landes.
So, jetzt aber ein paar Zeilen ueber meine ersten Entdeckungen des amerikanischen Subkontinentes in den letzten 10 Tagen.
Nachdem ich den 10,5 Std-Flug nach Rio de Janeiro gut ueberstanden hatte, lebte ich mich schnell im Mango Tree Hostel in Rio ein. Dort gab es vorwiegend Aussis und Englaender, die sich hier zu so vielen aufhalten, dass man denken koennte, es gaebe Gratisfluege ueber den Ozean. Also war erstmal Englischsprechen angesagt.
In Rio erkundete ich dann die Stadt, wobei der Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut wohl eines der Highlights darstellte.
Aber auch das Fussballspiel im Maracanã Stadium, da eines der groessten der Welt ist, war aufregend, da die Brasilianer bekanntlich sehr emotional sind. Als in der letzten Minute eines der Regionalteams ein Tor schoss, brodelte das Stadium nur so.
Der Februar als Monat des Karnevals ist in Braslien verdient natuerlich besonderer Aufmerksamkeit. So finden schon in den Tage vor dem eigentlich Karneval viele Blocos (Strassenparade) statt. Ob jung oder alt, es wird einen Wagen gefolgt, der Samba Beats spielt. Hat echt Spass gemacht, mitzulaufen, denn alle sind super drauf.

Nach vier Tagen Rio machte ich mich dann auf in Richtung Ilha Grande. Dies ist eine Insel ca. 2,5 Std. suedwestlich von Rio. Am Busbahnhof in Rio fragte ich zwei Jungs, ob sie kurz auf mein Gepaeck aufpassen koennten und so kamen wir ins Gespraech. Iván (Spanier) und Lucas (Brasilianer) leben beide in Madrid und wir verstanden uns gleich von Anfang an supi.

Obwohl ich in einen Hostel und die beiden im Hotel wohnten verbrachten wir viel Zeit miteinander...bis es mich niederstrecke. Ich bekam starke Halsschmerzen und merke wie das Fieber stieg und stieg. Als ich dann am darauffolgenden Tag im Bett von den meinen argentinischen Zimmergenossinnen in so schlechter Verfassung gefunden wurde, musste ich zum Doktor. So kam ich dann an den Tropf (mit mehr als 40 Grad Fieber) und bekam Antibiotika. Hat dann auch schnell gewirkt und mir ging es bald schon besser. Leider hatte dich aufgrund der Krankheit nicht die Gelegenheit viel vom Paradis zu sehen.
Auf dem Rueckweg auf Festland lud mich Lucas spontan ein, im Apartment seiner Mama in Sao Paulo zu bleiben und ich nahm die Einladung an. Also, ab nach Sao Paulo *bibber*... ich hatte doch so viel Schlechtes von der Stadt gehoert.

Just an diesem Abend war dann auch Karneval in Sao Paulo, was nach Rio den zweitgroessten Carneval-Umzug hat. Ich kanns immer noch nicht ganz glauben, was ich dann am Abend zu sehen bekam.
Fuer den schlappen Eintrittspreis von 50 Euro (!) sieht man 6 Sambaschule, die jeweils ca 1 Std Zeit haben fuer ihren Auftritt. Dies findet in einem sogenannten Sambadromo statt. aber hier ein paar Bilder:












Nachdem der Umzug zuende ist werden einfach alle Kostueme und aller Schick-Schnack weggeschmissen!! die spinnen die Brasilianer!!

Zu Sao Paulo ein paar Worte: ich habe noch nie eine sooo grosse Stadt gesehen. Die 18 Mio. Stadt hat extrem viele Hochhaeuser, sie nimmt einfach kein Ende. Und es ist gefaehlich, die Paulistas (Einwohner S.P.s) sind extrem vorsichtig, durch manche Stadtviertel konnten wir schlicht nicht fahren. Aber natuerlich gibt es auch schoene Ecken, besonders Stadtviertel abseits des Zentrum.


Hier noch ein Foto von der Familie, die ich in den letzen Tage sehr ins Herz geschlossen habe: v. l. Mariela (Schwaegerin von Lucas, Selena (Mama von Lucas), Iván (Lebensgefaehrte von Lucas) und Lucas.

Nun ja und jetzt bin ich in Curitiba, nachdem ich mich entschlossen habe, die Wasserfaelle von Iguazú auf die naechste Reise zu verschieben. die 18h Busfahrt graute mir zu sehr.
Der naechste Stop wird dann wohl Florianopolis sein, aber das weiss man erst wenn man ankommt.
Ich hoffe, es geht Euch so gut wie mir und ich freue mich natuerlich immer sehr von Euch zu hoeren. Im Facebook findet Ihr auch noch weitere Fotos, falls Interesse besteht. Abrazos fuertes und die liebesten Gruesse aus dem sonnig-warmen Brazil von Eurer Isabelita
Por lo menos unas lineas en español:
La llagada en Rio de Janerio en el Mango Tree Hostel era tranquilla, la cuidad es con tanto vida, me gustó mucho, pero un montón de turistas (como y :) ), la proxima parada fue Ilha Grande una isla presioca, pero no podiá aprovecharla mucho como tenía una infección en la garganta con fiebre mas de 40. (gracias de nuevo a las chicas argentinas que me cuidaron muchisimo) Encontré alla 2 chicos, Lucas e Iván, que me invitaron a acompañiarlos a Sao Paulo. Quedamos en el piso de la mama de Lucas, fuimos por la primera noche al Carneval...increible!! Me encantó! En general el tiempo en S.P. fue maravilloso porque me sentí como en la familia. Ya lo echo de menos a los chicos :)!!
La proxima parada será Florianopolis, pero no lo sé en detalle!
Un besote fuerte desde Brazil!! Isabelita

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

sag mal wie lange bist du schon weg????? ich zähle 11 Tage. Wahnsinn was du schon erlebt hast! Pass auf dich auf, du Liebe. beso. Linda

Anonym hat gesagt…

Hey du, ich dachte wir hatten einen Deal: Du sollst auf dich aufpassen, hörste? 40 Grad Fieber und Tropf sind was anderes. Armer Hase. Bin froh zu hören, dass es dir wieder gut geht und du so viel Spannendes und Schönes erlebst. Mehr per E-Mail. Einen festen Drücker, B.

annaworksabroad hat gesagt…

Hey Isabell;-)Das klingt auf jeden fall nach reichlich aufregung!! ich freu mich auf weitere geschichten! liebste grüße aus dem grauen münster...A