Freitag, August 30, 2013

Que bello, este Peru!

Tag 13
Um halb 9 startet das Schiff in Richtung Isla del Sol. Wir müssen zu den 50 Sol noch 10 Bol drauf zahlen, da Royal Trip offensichtlich nur nen Halbtagestrip gebucht hat. Der Gang über die Insel ist landschaftlich wunderbar. Man muss aber schon einen zügigen Marsch hinlegen um die Fähre am Südzipfel zu bekommen. Die letzten Stufen werden gesprintet. Das Boot um vier Uhr ist da etwas gechillter. Nach nem Sundowner-Radler gehen wir ins La Cúpula zum Abendessen. Die Forelle für 45 Bol. 4,5€ ist sehr zu empfehlen, aber man muss reservieren. Wir hatten Glück, dass es nen Tisch gab. Abends hebe ich noch Geld zum Hotel-Bezahlen ab.


Tag 14
Nach dem Frühstück fällt mir auf, dass meine Visa Karte weg ist. Da mir letztens schon ein junger Mann meine Kreditkarte, die ich vergessen hatte, hinterher getragen hat, schwant es mir: ich habe vergessen die Karte aus dem Automaten abzuziehen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, hier bekommt man erst das Geld dann den Beleg und zum Schluss die Karte. Ich Horst! Also zur Bank, die mir erklärt, es muss über die nationale Kreditkarten-Anstalt ATC geklärt wird. Diese holt sich die Autorisierung der deutschen Bank. Oh Schreck da wir den Bus um 13.00 nehmen. Nach diversen Telefonaten mit der DKB und einer sehr netten Mitarbeiterin bei ATC händigt mir die unfreundliche Schnitte in der Bank meine Karte aus. Erleichterung! Alle Einkäufe von Teppich, Bändchen, Pullis, Ohrringen und weiteren Schnick-Schnack, den Bolivien so zu bieten hat, brechen wir wieder in Richtung Peru auf. Resümee Bolivien: es hat mir dieses Mal in diesem Andenstaat besser gefallen als beim ersten Mal. Dennoch sind die Menschen verschlossen und nicht so herzlich wie in weiter entwickelten Nachbarstaaten. Die Landschaft Boliviens macht aber dafür vieles wieder gut. Und es ist immernoch spotgünstig. Um 13.30 Uhr geht's nach Puno. Dort mit dem Taxi ins Hostal Los Pinos (5 Sol pro Taxe). Es ist ziemlich kalt in Puno, der Wind und Regen tun ihr restliches. Am Abend gehen wir zum Essen in die Calle Gris zu Mallku. In der Stadt herrscht der Trend zu Holzofenpizzas und Vino caliente. Ziemlich lecker, da es zieht dort wie Hechtsuppe.

Tag 15
Ganz gutes Frühstück in Los Pinos für 6 Sol. Um viertel vor 9 werden wir zu einer Vormittagstour zu den Uros Insel für 25 Sol abgeholt. Auf diesen aus Schilf, schwimmenden Inseln leben circa 6 Familien, die noch Quechua sprechen. Nach einer halbstündigen Erklärung unseres Guides kann, bieten die Inselbewohner den Touris ihre Dienste an: Besuch ihrer Hütten, auf Schilfbooten fahren oder Souvenirs kaufen. Alles in allem aber ein lohender Trip. Um halb 1 gehen wir auf den Markt zum Mittagessen. Die Mädels der Gruppe haben schon vor dem Bestellen Angst vor einer Magenräumung. Für 1€ essen wir eine leckere Gemüsesuppe & einen dicken Teller Linsen, Spiegelei, Reis und Salat. Dazu gibts warmen Ananassaft. Das ist auch gut so denn es fegt ein eisiger Wind und es Regen kündigt sich an. Dann am Nachmittag bissl Shopping. Vera und ich sind zu zweit unterwegs. Im Café Mojsa gibt es einen Energizer mit gemahlenen Coca Blättern, Orange und Honig. Bei Regen stapfen wir noch zum Artesanía Markt, wo die Gruppe süße Mützen und Pullis von ner Mamita gefunden hatte. Es regnet jetzt richtig. Wir klappern tatsächlich ALLE Stände ab und siehe da: es ist die allerletzte Tienda, in der die Muddi sitzt. Abends gehen wir wieder Pizza essen in das Restaurant "Pizzeria Buhu". Ist es gut. Im Hotel ist es sackkalt. Ich schlafe mit 3 Pullis und Fleecejacke. Heiße Dusche gibt es auch nicht. Gruselig!

Tag 16
Nach dem Frühstück und dem Begleichen der 3 DZ (960 Sol) geht's zum Busbahnhof in Richtung Cusco. Ich ärgere mich immer mehr über Maria von Royal Trips. Erstens nimmt sie für das Busticket bei Transzela statt 35 Sol 60 Sol. Zweitens bekommen wir die von Maria versprochen Frontreihensitze natürlich nicht, sondern sitzen ganz hinten. Ich würde nicht empfehlen die Fahrten über Royal Trip zu buchen. Fühle mich abgezockt. Wir erreichen Cusco um halb 3. Traurigerweise heißt es erstmal Abschied nehmen von Verena. Schön war's, Hermanita. Gracias! Mit dem Taxi zum Hostal Chakanahouse, Sachen abladen und nach ein Starbucks Kaffee auf der Plaza, gehen wir in ein Märchen Restaurant zum Abendessen. Um viertel nach 8 liegen wir im Bett. Bissl lahme Truppe. Wird halt geglotzt.


Tag 17
Nach dem mäßigen Frühstück geht's auf zum Mercado. Am Mittag treff ich Siddhi und Verena auf der Plaza. Sehr netter, sympathischer, lustiger, aber klitzekleiner Typ. Mittagessen gibt's auf dem Mercado San Blas an nem Veggi-Stand. Mega lecker! Die Gruppe hatten wir auch aufgesammelt auf'm Weg. Dann bisschen rumstreunen im barrio. Kaffee, plaudern: schön, Zeit mit den Zweien zu verbringen. Um 19.00 brieft uns Adelardo für Machu Picchu. Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung vom Vor-Teamer Jan K. ins A mi manera. Steffi isst cuy, das Latino-Meerschweinchen. Im Hostal angekommen, packen wir noch unsere Tagesrucksäcke für die nächsten 4 Tage.

Tag 18
Morgens um 7.30 Uhr holt unser Guide uns ab und wir fahren 1,5 Stunden über Ollantambambo nach Santa Marta. Dort gibt es Mittagessen. Dann wird 3 Stunden auf dem Inkatrail gewandert. Ganz nett, da wir bei einer Mamita Kaffee und Schokolade probieren dürfen. Abends in Santa Theresa gehen Sonja, Sabrina, Abelzardo und ich in die Therme. Die Taxifahrt kostet einfach 12 Sol, der Eintritt 5 Sonnen pro Nase. Abends essen, Mojito als Absacker und dann in Hostal el Sol, was nix mit ner Ecolodge zu tun hat. Is aber ok.


Tag 19
Es regnet in Strömen morgens um 6.00 Uhr. Bei Frühstück beschließen wir mit dem Minibus nach Hidroelectrica zu fahren und die Bergtour zu skippen. Dort erklärt uns Abel 2 Stunden anschaulich die Entstehung der Prä-Inkas. Es regnet immernoch. Alle haben schon bissl Angst, dass Machu Picchu am nächsten Tag ins Wasser fällt. Wir laufen entlang der Schienen nach Aguas Calientes, der Ausgangspunkt für MaPi. Bissl nass kommen wir an, essen gleich Mittag und beziehen dann die Zimmer im Kekeros Hostal. Für 90 US$ ein ganz schön schlechtes Zimmer. Abends ist es mit einigen Pisco Sour ganz lustig. Gehen für schlafen. Tag 20 Sabrina und ich brechen um 04.20 Uhr auf um zu Fuß zum Machu Picchu zu laufen. Wir erreichen neben nem Typen als erstes den Eingang um viertel vor sechs. Die anderen truddeln auch ein. Nach 1 Stunde Erklärung von Adel besteigen wir den Wayna Picchu.
 
 25 min später sind wir oben. Alle kommen mit, obwohl eigentlich alle Höhenangst haben. Cool! Kurzer Snack draußen, dann chill ich noch drinnen im absolut beeindruckenden Gelände und um 13.15 Uhr fahren wir (ohne Sonja, die Fotos macht) zum Mittagessen nach Aguas Calientes zurück. Danach beschließen der Guide und ich noch einen Berg gegenüber von MaPi zu besteigen. Nach ner 1 Stunde Aufstieg habt man einen tollen Blick auf die Inka Stätte gegenüber.

 

Wieder zurück dusche ich gegen eine Gebühr von 10 Sol. Nochmal in Aguas Abendessen und um 21.30 Uhr fährt unser Zug nach Ullantabambo. Langsam neigt sich die Reise für die Teilnehmer dem Ende....

Freitag, August 23, 2013

Bolivia, nunca te olvido!

Tag 7
Wir starten den Canyon wieder hoch noch bei Dunkelheit. Um circa halb 11 erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Der eine hat die 1.100 Höhenmeter besser weggesteckt als der andere. Dann gibt es erstmal Frühstück in Cabana Conde. Und wieder ab nach Arequipa. César und Angel bekommen 100 Sol Trinkgeld. Super leckeres Abendessen auf der anderen Seite des Fluss. Im Restaurant "Montañero arequipeño" Abends gehen Sonja und ich noch auf nen Drink in ne Bar neben dem Kloster Santa Catalina.

Tag 8
Nach nem Weltklasse Kaffee im "Manolo" Café holt uns Angel für nen Ausflug nach Chiguata um halb 9 ab. Wir haben den Trip über Royal Trip für 45 Sol gebucht. Erst kurz Taxi dann im Mirco aufs Land. Wir gehen über die Terrassen 2,5 Stunden spazieren. Schöne Aussicht auf die umliegenden Vulkane. Der Gruppe hat's gefallen. Mit dem lokalen Bus geht es von Espiritu Santo zurück nach Arequipa. Sind um 14.00 Uhr wieder in der Stadt. Können nochmals im Hostel Tumi de Oro duschen. Dann gehen wir in ein empfohlenes Chifa Restaurant. Asia-peruanische Küche. Lecker fettig. Dann noch nen Drink auf der Terrasse des On Top Restaurant am Eck der Plaza de las Armas. Um 22.00 Uhr geht's für 8 Sol je Taxi zum Busbahnhof und um 23.00 fährt der Nachtbus in Richtung Puno.














Tag 9
Um 5 Uhr kommen wir schlaflos dort an, obwohl uns Cama Sitze zur Verfügung standen. Der Fahrer ist aber geheizt als ob Luzifer an seiner Stoßstange hängt. In Puno treffen wir auf Verena, die aus Cusco zu uns stößt. Ich freue mich unglaublich drauf die beste Reisebegleiterin ever ein paar Tage an meiner Seite zu haben. Um 7 geht es, nach einem Briefing und Ticketübergabe von Royaltrip Mitarbeiterin Lourdes, in Richtung bolivianische Grenze weiter. 3 Stunden später hängt der bolivianische Stempel im Pass, ich habe bolivianische Bolivanos in der Tasche und wir machen einen kurzen Stopp mit Ceviche in Copa Cabana. Der Titikaka See liegt im schillernden Blau vor uns. Nach weiteren Stunden (inkl. Schiff Übersetzung übern See) erreichen wir erschöpft La Paz. Mit dem Taxi zum Hotel España, duschen und kurz entspannen. Zum Abendessen gehen wir gleich ums Ecke an die Plaza de Estudiantes in das Café. Dort gibt es leckere Forellen.

Tag 10
Am nächsten Tag starten wir eine Stadtführung, die wir über das Hotel gebucht haben für 100 Bol. pro Person. Sie dauert etwa 3,5 Stunden und wir besichtigen mit einem Minibus das Mond-Tal, zwei Aussichtspunkte, die Museumsstr., den Präsidentenpalast und den Hexenmarkt. Schon ganz gut um einen Überblick über die Ausmaße der Stadt zu bekommen. Nach dem Mittagessen im Dumbo auf dem Prado, der Hauptpromenade La Paz geht es zum Shopping in die Zona Turistica. Jetzt wird alles was nicht Niet und nagelfest ist, eingekauft.

Tag 11
Die Gruppe macht einen Ausflug zur Prä-Inca Stätten Tiwanaku für 150 Bol. Darin sind der englischsprachige Guide, Transport vom Hotel ab und der Eintritt (80 Bol) enthalten. Die ganz gute Tour haben wir bei einer der unzähligen Agenturen in der Nähe des Hexenmarkts gebucht. Veri und ich waren nicht dabei. Wir waren in El Alto. Das ist eine schnell wachsende, ziemlich arme Trabantenstadt die auf dem Altiplano 1000 Meter über LaPaz liegt. Machen dort einen netten Spaziergang und trinken Kaffee. Wieder zurück in LaPaz gibt's Super Mittagessen in einen vegetarischen Restaurant in der Calle Murillo für 15 Bol. Noch etwas Shopping und schwups treffen wir wieder auf die anderen Ausflügler. Zum Abendessen inkl. Cocktails geht's ins Chocolate Caliente ums Ecke. Lecker Steak mit Salat, Reis und ein Bier für 5,50€. Unglaublich! Als Randbemerkung möchte ich hinzufügen, dass es so toll ist, Zeit mit Verena beim Reisen zu verbringen. Es macht gleich doppelt so viel Spass die Welt gemeinsam zu entdecken. Sehr schön sie bei mir zu haben!















Tag 12
Nach dem lausigen Frühstück welches wir mit frischen Früchten gepimpt haben, bringen wir unser Gepäck zum Busterminal. Der Taxifahrer der Steffi, Ingo und ich fährt, bekommt während der Fahrt einen Anruf und muss schleunigst zu seinem Sohn. Im Nu stehen wir auf der Strasse und suchen uns ein neues. La vida latina :-) dann besuchen wir die Calle Museo, in der wir eine sehr schöne Galerie entdecken. Zufälligerweise ist der Künstler Manami vor Ort und signiert uns bei einem Schwätzchen unsere gekauften Bilder. Sehr cool. Danach noch einen Kaffee auf der Terrasse über der Plaza de San Francisco. Toller Ausblick aber maximal langsames Personal. Der Bus fährt um 13.30 los und wir erreichen um 17.30 Copa Cabana. Zum Sonnenuntergang gibt es ein Bierchen, nachdem alle glücklich über unsere Unterkunft "Estela de Titicaca" inkl. Balkon zum See raus, sind. Lecker Abendessen gibt's im Sujma Wasi.

Samstag, August 17, 2013

Peru - la vida maravilloso!

Auf zu neuen Reisen:

1. Tag. Los ging es mit Rail and Fly von München nach Frankfurt. Nach einer angenehmen Zugfahrt traf ich mich mit Ingo, einem Wirtschaftsingenieur aus Stuttgart als ersten Teilnehmer der Wave Reisegruppe um halb 4 in FFM am LAN Schalter. Schon jetzt war unser Madrid Flug mit 2Stunden Verspätung angekündigt. Eigentlich kein Problem weils in Madrid erst um 0.30 Uhr weitergehen sollte. Nach langer Warterei dann auf einmal Panik. Boardingkarten werden neu ausstellt (ohne große Erklärung wie und was) und schwups sitzen wir (Sabrina, Realschullehrerin aus Düsseldorf, Stefanie, im Marketing bei Barilla arbeitend, Sonja, Grundschullehrerin aus Dortmund, Ingo und Ich) im TAM Flieger nach Sao Paulo. Morgen um 4:30 in Brasilien, müssen wir 5 Stunden warten bis es weitergeht nach Lima. Dort werden wir nach 30 Stunden Reise erschöpft vom Fahrer des Hotels España (WLan) für 55 Sol abgeholt. Die Übernachtung kostet fürs DZ 60 fürs Triple 62 Sol. Kurz frisch gemacht hüpfen bzw. quetschen wir uns zu fünft für 20 Soles ins Taxi nach Miraflores. Es hat circa 17 Grad und ist ziemlich diesig. Nach einem Spaziergang an der Promenade inkl. Cafe con Leche wieder zurück in die Altstadt (nochmal 20 Sol). Am Plaza de Armas finden in der Kathedrale mehrere Hochzeiten statt. Was für ein Trubel. Ein paar Einkäufe für Snacks am nächsten Tag, dann Abendessen im L'eau vive. Dies ist ein Restaurant, welches von französischen Nonnen geführt wird. Meine lieben Freude AnnaLu und Yerar stoßen zum leckern Abendessen dazu. Im Anschluss singen wir gemeinsam ein Ave Maria auf halb Spanisch halb Französisch. Der Müdigkeitsgrad steigt ins unermessliche: buenas noches die erste.

2. Tag: Der Wecker klingelt zur unchristlichen Zeit 5.00 Uhr, da unser Bus nach Ica schon um 6.30 Uhr losfährt. Schnell mit dem Taxi für 20 Sol zur Cruz del Sur Station und ab geht es in Richtung Süden. Es regnet und wir haben schon Bedenken, dass das Sandboarding ins Wasser fällt. Nach ein paar Stunden Fahrt erreichen wir Ica bei strahlendem Sonnenschein. Das Klima in der Oase Huacachina ist so konstant das es fast nie regnet. Eine riesige Düne erstreckt sich vor uns durch die wir mit einen Sandybuggy wie in einer Achterbahn heizen. Als dieser umgebaute Geländewagen anhält, wird von den Dünen herunter geboardet. Wieder wohlbehalten zurück in der Oase, entscheiden wir nach dem Mittagessen in Carola del Sur eine Weinverkostungstour am Nachmittag zu machen. Wir buchen das über Mariza, die Operatorin der Dünentour für 40 Soles pro Person. Besichtigt wird erst ein Weingut mit dem Namen Tacama und dann eine Pisco Destillation "Contador". War ein lohnendes Erlebnis. Wieder zurück in Ica, nehmen wir den Cruz del Sur Bus um 19.10 nach Nazca. Gleich gegenüber des Busbahnhofs steigen wir im Hotel Alegria (WLan) ab. Der Rezeptionist weiß nix von der Reservierung und wir bekommen ein DZ und ein Triple mit eigenem Bad für 35 Soles pro Person. Frühstück ist dann nicht dabei. Internet funktioniert zwischendrin. Was sehr cool ist, sind die Möglichkeiten in den Bussen ins WLAN zu gehn.

3 Tag. Morgens die Bustickets für Nachtbus nach Aeroquipa bei Oltursa geholt. Dann zum Flughafen nach Nasca und die durch Maria vorreservierten Flüge abholen. Durch vermeintlichen Nebel am Morgen müssen wir 2,5 Stunden warten. Die Gruppe macht solange einen Ausflug zu den Chachilla Grabstätten. Der Flug über die Nasca Linien kostet 113$ und man flog mit einer kleinen Chesna in ziemlich wackliger Manier circa 30 min über die Linien. Das Spektakel hat sich schon gelohnt, obwohl die Warterei etwas nervte und unsere Mägen litten. Danach saßen wir Cheviche in der Chevichería El Limón. Super Essen! Neben der Busstation Ormeño. Dann wurde die Zeit bis zur Busabfahrt überbrückt im Hotel Alegria. Los ging's um 22.00 Uhr mit Oltursa. Die Liegesitze waren ganz gemütlich aber alles in allem für den Preis von 160 Sol zu abgeranzt. Nach einer recht schlaflosen Nacht erreichten wir um halb 8 Uhr Arequipa.







4. Tag Mit zwei Taxen zum Hotel Tumi de Oro für jeweils 8 Sol. Das schon etwas runtergekommene Hotel wird von einem Opi geführt. Für 35 Sol pro Person für die Nacht sind wir dabei. Nach ner warmen Dusche frühstücken wir in der Sonne, danach regle ich die Reiseverbindungen mit Maria von Royal Trip, der lokalen Reiseveranstalterin. ( Ich bezahle die Bustickets und bekomme auch alle Belege für die kommenden Fahrten). Der folgende Besuch im Kloster Santa Catalina, einen Dominikanerinnen Kloster, ist auf jeden Fall den Besuch Wert. Der Eintritt kostet 35 Sol, die Führung auf englisch für ne Stunde 5 Sol pro Person. Super Kuchen, von Nonnen gebacken, im idyllischen Innenhof zu köstlichem Cappuccino. Dann auf den Markt San Camillo, wo es allerlei Lokales zu entdecken gab. Auf dem Rückweg sehen wir die Parade, die zu Ehren des Geburtstags der Stadt am 16.8., stattfindet. Den Abend lassen wir mit Cerveza und einem Ausblick auf die Plaza de Armas ausklingen. Abends haben wir noch die Rucksäcke für die 3-Tages-Tour in den Colca Cayon gepackt.



















5. Tag Nach einer erholsamen Nacht stellen wir unsere großen Rucksäcke im Hotel unter, gehen auf Frühstückssuche, geben unsere Wäsche für 3,5 Sol das Kilo an Maria ab und starten die Tour mit unserem Guide Ángel und Fahrer César in Richtung Chivay. Wir überqueren einen Pass von 5.000 Höhenmeter. 5 Stunden später, in Chicay haben wir die Möglichkeit lecker Mittag zu essen am Buffet. Sabrina, Ingo und ich gehn am Nachmittag in die nahegelegenen Schwefel-Therme (15 Sol). Abends essen wir in einem Touri Restaurant für 23 Sol das Menü. Dazu gibt es eine Folklore -Tanz -Einlage. Da heute der Abend vor dem Feiertag Mariahimmelfahrt ist, wurde die ganze Stadt Chivay aufgemöbelt und am Plaza de Armas stellt jede Familie ihren kleinen oder großen Schrein auf. Dazu gibt das Foto.




















6. Tag Frühstück um 6.00 Uhr. Dann geht's mit unserem Minibus zum Aussichtspunkt an dem sich viele Touris tummeln um die riesigen Kondore zu sehen. Ziemlich beeindruckend wie sie über den 1.300 m tiefen Colca Cayon segeln. Dann steigen wir 4 Stunden von Cabana Conde in die Oase ab. Es ist siedend heiß. Für Steffi fast bisschen zu hot. Ich trage das letzte Stück 2 Rucksäcke. Die Lodge in der Oase mit den kleinen Hütten und dem Pool ist toll (auch ohne Elektrizität). Mittag und Abendessen im Preis inklusive. Nachdem wir am nächsten Tag um 5.00 Uhr starten, wird es an diesem Abend nicht so spät.











7. Tag Wir starten den Canyon wieder hoch noch bei Dunkelheit...