Ein herzliches Willkommen erwartet mich in Santiago, da ich bei einer chilenischen Freundin von Floris Schwester unterkommen durfte. Dani und Flavio (ihr Ehemann) wohnen in einem schicken Appartment in Las Condes, welches zu den besten Wohnviertel Santiagos gehoert. Am Tag meiner Ankunft besuchten wir einen Markt in einem Dominikanerkloster. Danach gings auf ins Bellavista Viertel zum Ceviche (peruanisches Fischgericht) verspeisen. Das Essen schmeckte zwar vorzueglich, doch in der folgenden Nacht musste ich bitter bezahlen: die folgenden 3 Tage verbrachte ich auf der Toilette und meine Lust Fisch zu essen hatte sich damit erstmal stark vermindert. Als dann am Dienstag drauf die Vera in Santiago ankam, ging es mir schon viel besser und das Stimmungsbarometer stieg steil an.
Zusammen erkundeten wir die Stadt und trafen auch Magda, eine Freundin, die ich aus Salamanca kannte. (auf dem Foto sieht man Magda (2. v.l.))
Santiago ist eine Riesenmetropole mit sehr, sehr vielen Hochhaeusern, dazwischen mischen sich huebsche alte Gebaeude, so dass dies eine bunte Mischung ergibt.
Wie es der Zufall wollte trafen wir Leo, den ich in Punta Arenas im Sueden kennengelernt hatte, in dieser 7 Mio. Einwohner Stadt auf der Strasse. Ich konnte es kaum glauben, als wir ihm in der Innenstadt in die Arme liefen. So verabredeten wir (Leo, Adolfo, ein Freund von Leo, Vera und ich: siehe Foto) uns, ein paar Tage gemeinsam Valparaiso unsicher zumachen.
Valparaiso hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein wenig heruntergekommen, aber super schoen: viele bunte Haeuser, die am Hang gebaut wurden, direkt am Meer, trendy Geschaefte und toll zum Ausgehen! (Leider auch etwas gefaehrlich) Mich erinnert die Stadt ziemlich an Lissabon.
Viña del Mar grenzt direkt an Valparaiso an und dort konnten wir dann auch mal unsere Zehen ins Meer stecken. Auf dem Foto sieht man im Vordergrund Valparaiso und im Hintergrund Viña.
Nach dem Wochenende am Meer wartete Mendoza auf uns, damit gings wieder auf nach Argentinien.
Am Tag drauf begaben wir uns nach Uspallata, um dort auf dem Ruecken der Pferde unser Glueck zu finden. Die Landschaft war einfach atemberaubend!
Und jetzt? Sind wir grad in Salta im Norden Argentinien nach einer 20 Stunden Bustour angekommen und werden uns erstmal bissl ausruhen , denn heute abend wird Veras Geburtstag ordentlich reingefeiert!
Wir schicken Euch die liebsten Gruesse, auf bald Isabell.