Auf der Weiterfahrt ging leider das Tro Tro kaputt und wir schmorten 2 Stunden am Ende der Welt in der Sonne. In Cape Coast angekommen, lernte ich Christian aus Detmold kennen. Wir fuhren weiter nach Anamabo. Im Beach Resort blieben wir zwei Tage bis er weiter nach Accra und ich mich an der Küste entlang hangelte. Am Samstag erreichte ich Gomoa Fetteh, wo mich AZ, ein Hotelier, den ich in Accra getroffen hatte, besucht. Mit tollem Lobster und einem wunderschönen Strand klang der Urlaub aus.
Resümee: Dinge, die ich an Ghana mochte: die unglaubliche Offenheit der Menschen, eine riesige Hilfsbereitschaft besonders auch von Fremden, tolle Mangos, Ananas und Avocados, eine atemberaubende Küste mit Traumstränden, unkompliziertes Reisen, da Verkehrsmittel immer verkehren und Hotels nie vorreserviert werden mussten. Die frischen gerösteten Erdnüsse, die es an jeder Ecke gibt. Dinge, die nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen: stures, unüberlegtes, obrigkeitshörig Handeln der Ghanaer, diese unglaubliche Lässigkeit und Entspanntheit, auch wenn es der Situation überhaupt nicht entsprechend ist. Fehlendes Umweltverständnis. Ich hatte aber auf jeden Fall eine tolle Zeit, habe viele interessante Menschen kennengelernt und konnte super abschalten. Hoffentlich geht es bald wieder auf Reisen, ich habe erneut Blut geleckt :-)