Freitag, Mai 12, 2006

Two Massala Dosas and One Tea


44 Grad Lufttemperatur. Der Fahrtwind der Autoriksha drueckt uns die warme Luft wie einen Drachenruelps ins Gesicht.
Den Goettern sei Dank sind wir die vermeintliche Hitze nach 6 Wochen ungezuegeltem Reisen mehr als gewohnt und schwitzen keine oelige Substanz mehr aus.
Wir, das sind Sandro, Joerg und meine Wenigkeit. Der Andi kommt heute Nacht erst aus Rishikesh - die Stadt in die nicht nur er sich verliebt hat. (Hier konnten wir auch in den Ganga springen, im Gegensatz zu Varanasi) Zwei Unlgueckselige kamen allerdings auf die Idee ein Mixicanisches [sic] Gericht zu bestellen, was zu einer huebsch haesslichen Miniatur-Lebensmittelvergiftung gefuehrt hat, die allerdings - ich kann den werten Leser beruhigen - mittlerweile so gut wie ausgesessen ist. (Struuuutz).

So werden wir also heute Nacht wieder vollzaehlig und koennen gemeinsam unsere letzten Tage in Delhi vershoppen...aeh verbringen.

Die Zeit bis zum Wiedersehen wird nun fuer uns alle immer kuerzer, darum frohlocket... wir sind bald wieder back in town.
Es mag die ein oder andere Luecke in unserem Reisebericht auftreten, aber wie Ihr euch vorstellen koennt, hatten wir hier einiges zu sehen, dass in Sachen Reizueberflutung sogar dem Internet Konkurrenz machte.

PS: mit der Ueberschrift bestellt man sich in Delhi ein Bier. Aber pssssst!!

(the picture is brought to you by El Shivapchichi aka Bang Lassi)

Donnerstag, Mai 04, 2006

Mahabalipuram - Ein Nachruf


Nach unserem Split (3 nach Pondicherry, 1 in die Berg) haben wir uns im sensationellen Mahabalipuram (heisst soviel wie "der Ort, an dem der grosse Koenig geopfert wurde") mit dem Joergl aka Dr. Jay Coconut wiedergetroffen. War eine der besten Stationen auf unserem Trip und ist ein echtes Muss, wenn man da mal in die Gegend kommen sollte. Vom Tsunami derb ueberschwemmt worden und wieder schoen aufgebaut, hat auch der shore temple seine Schoenheit wiedererlangt. Hauptattraktion neben unzaehilgen mittelgrossen Attraktionen ist allerdings der (ich nenn ihn mal so) Hindu-Erlebnispark. Hier sind ganze 10 Tempel bzw. heilige Orte wie Hoehlen oder auch der Krishna-Butter-Ball etc auf engstem Raum versammelt. Haben unsere Privatfuehrung von (wir nannten ihn) Brabakbengel bekommen, nem superlieben indischen Buben aus der Kategorie "zum-mit-nach-hause-nehmen". Wie anscheinend die halbe Stadt arbeitet auch er, neben der Schule, als Steinmetz. Ueberall hier wird geklopft und gehaemmert. Neben jeder Menge Traveller sind wir vor allem auf viele Touris aus der benachbarten 6 Mio.-Metropole Chennai (ehemals Madras) gestossen.
Toll toll toll ...
Muss jetzt los zum Zug, alle schreien schon!

Bussi
Andi